Hautentzündungen Pickel Pustel


Hautentzündungen, offene, eiternde Pickel und Pustel

Haarwurzelentzündung – was ist das und wie behandelt man sie? http://www.heilpraxisnet.de/krankheiten/haarwurzelentzuendung.php

Haarwurzelentzündungen können entstehen bei gesunden und auch amputierten Menschen. Diese und auch ich haben ihre “2. Haut”, der Liner vom Aufstehen bis zum Schlafengehen über dem Stumpf. Oft sind es 15 – 18 Stunden, wo die Haut luftdicht abgeschlossen ist. Dazu kommt, dass die Haut noch schwitzt.

All die Jahrzehnte habe ich die keinen offenen Wunden mit oder ohne einem einfachen Pflaster geschützt, trocken heilen lassen. Das hatte immer funktioniert und es geschah folgendes dabei:

Eines Tages war das Bein ab und auf dem Stumpf hatte ich mein erstes offenes Pickel, Pustel.
Ohne den Liner begann über Nacht die trockene Wundheilung. Aber 15 – 18 Stunden eingesperrt durch den Liner wollte die offene Wunde sehr schlecht heilen!

Mein Orthopädietechnikermeister gab mir den Tipp, die Lösung: Hydrokolloid Pflaster

Es ist die feuchte Wundheilung. Diese Hydrokolloid Pflaster bieten alle Pflaster Firmen an. Das Problem ist oft, kleine, preiswerte Pflaster davon zu bekommen. Oft findet man 5 x 5 oder 10 x 10 cm – nur die sind zu groß und preisintensiv.

Vorteil der Hydrokolloid Pflaster sind:
– keine Bakterien, kein Wasser, Schweiß oder andere Flüssigkeiten können an die Wunde
– Die Haut kann trotzdem durch das Pflaster Feuchtigkeit verdunsten
– Die Wunde heilt aus meiner Sicht in einem abgeschlossenen “Raum”

Wichtig: Pflaster, Auflagen und Gele zur feuchten Wundbehandlung nicht auf stark nässenden oder infizierten Wunden anwenden (Arzt aufsuchen!).

Und so benutze ich seid Herbst 2016 diese “Feuchtpflaster” richtig genannt Hydrokolloid Pflaster.

Diese Art von Pflaster können alle Menschen benutzen und hinterlassen keine feste Kruste (Schorf). Aber vom Preis her sind sie teurer als normale Pflaster! – Als Hinweis, dass ich Sie daran erinnert habe.

Ich benutze die Hydrogel- und Hydrokolloid-Pflaster der Firmen:

Ein wichtiger Hinweis für Liner Träger mit einer größeren Entzündung, Blasenbildung, … auf dem Stumpf:

Für größere Flächen gibt es Hydrokolloid Pflaster zum Zuschneiden. Es hat keinen Rand um dieses Hydrokolloid! Wenn die Wunde heilt, kann sich Flüssigkeit, Sekret bilden, was aus den Kanten des Pflasters austritt. —> Dieses weißlich, gelbliche Sekret klebt dann am Liner fest. Gehen Sie sehr vorsichtig und behutsam bei der Entfernung vor. Eventuell während des täglichen Waschens des Liners mit milden Reinigungsmittel.

Benutzen Sie nie scharfe Gegenstände, wie Fingernägel, Messer, … . Sie verletzen und beschädigen die innere gummiartige Lineroberfläche. Denn ein Liner kostet im Durchschnitt 800 Euro und mehr. Die KK wäre nie begeistert!
Mehr zum Liner und was dazu gehört finden Sie —> hier auf meiner Seite.

Hydrokolloide Partikel (Aktiv-Gel) im Pflaster nehmen die Wundflüssigkeit auf. Das Pflaster bildet ein Schutzkissen („weißes Polster“) über dem verletzten Gewebe für dauerhafte Druckentlastung. Das „Polster“ schützt die Wunde und hält sie im feuchten Milieu – ohne mit ihr zu verkleben.
Die äußere Schicht des Pflasters besteht aus einem semiokklusiven Polyurethanfilm, der die Verdunstung überschüssiger Wundflüssigkeit nach außen erlaubt und nur die für die feuchte Wundheilung benötigte Wundflüssigkeit behält.

meine private Bilderserie:

Stumpf mit offener Wunde, die unter dem Liner nicht oder sehr schlecht heilen will.


Die Wunde aus der Nähe


Das feuchte Pflaster noch Original verpackt


Feuchtpflaster ausgepackt aus der Originalverpackung.

Hier die Hydrokolloidfläche 2 x 1,2 cm


Schutzpapier zur Hälfte entfernt und 50 % des Hydrokolloid zu sehen


 

Das Pflaster klebt auf der offenen Wunde


 

In der Wunde ist das “weiße Polster”, wie ein Schutzkissen zu sehen


 

Die abgeheilte, geschlossene Wunde ist zu sehen.

Schemenhaft sieht man das entfernte Pflaster.


 

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