ich_selbst


über mich

Den 1. Teil dazu können Sie bereits hier lesen.

ich wurde älter und …

habe all die Jahre die Kamera benutzt. Und es sind viele Fotos entstanden. Die beste Zeit begann mit dem Zeitalter der digitalen Fotografie. Es wurde einfacher, nur die besten Bilder zu behalten. Immer umpfangreicher wurde die digitale Bildbearbeitung. Vieles geht fast nur noch per PC. Selbst diese Webseite programmiere, schreibe ich mit WordPress und meine Vorlage war ” Builderry”. All die Jahre war ich im Maschinenbau, später bei dei Siemens AG arbeiten. 40 Jahre konnte ich dort arbeiten. Meine Freizeit habe ich viel an der frischen Luft verbracht und war immer in Bewegung. War stehts ein Freund der Pflanzen und Blumen. 2008 konnte ich mit meiner Familie in mein Elternhaus einziehen, wo ich viele Jahre meiner Jugend verbrachte. Ich war immer in Bewewegung und konnte kaum langsam laufen. Bei dem Fahrrad fahren war es genauso. Nur Fliegen war schöner. BIS….   ich 2013 meinen 1. Aterienveschluss hatte. Es hatte alles viel zu lange gedauert, bis man wußte, was ich wirklich habe. 2 Monate zu spät schickte man mich in das Krankenhaus. Ohne Gefühl im Fuß und geschwollen bekam ich dann eine schwarze Stelle an der Zehe. Das nahm man zum Anlass, dass ich meine 1. Aterienverschluss OP hatte. … 9 Monate war ich krank geschrieben, bis ich wieder arbeiten konnte, dass volle Gefühl im Fuss wieder da war. Kurz vor dem 29.6.2015 hatte ich wieder einen Aterienverschluss. Und am 7.10.2015 wurde ich aus dem Krankenhaus entlassen mit einem Bein weniger … Mehr unter Gesundheit, wo ich versuchen möchte, Betroffenen zu helfen.

Der Versuch, mit einem Liegerad einmal zu fahren.
Es gibt nichts g..leres, krasseres, als Liegerad zu fahren. Man erreicht damit extreme Geschwindigkeiten. Aber Vorsicht in den Kurven (man fährt dann nur auf 2 Rädern, durch die Fliehkraft).
Für jeden gesunden und amputierten Menschen zu empfehlen, einmal den Spaß bei dem Probefahren zu haben.
Der Anbieter hier in Ostsachsen: http://www.lausitzer-liegeradverleih.de/

Danksagung

  • An 1. Stelle möchte ich meiner Frau Dankeschön sagen. Fast täglich war sie ein 1/4 Jahr mich im Krankenhaus besuchen. Und nach der Amputation gibt es so vieles, was ich allein kaum oder nicht in die Reihe bekomme. All die kleinen und großen Wünsche, Bitten, die ich an sie stelle. Ich freue mich schon ganz sehr, wenn ich mein elektronisches Knie bekomme. Dann werde ich hoffendlich selbstständiger.
  • Ein großer Dank gilt meinem Arbeitgeber. Ohne ihn wäre ich zum Invalidenrentner geworden. Beharrlich hatten sie meine Krankschreibung und Reha Aufenthalt verfolgt und Tipps, Hinweise gegeben, damit ich nicht den Anschluss für meine tägliche Arbeit verliere. Ich war, bin froh und glücklich gewesen, dass sie eine Arbeit gefunden hatten, die ich mit meiner Behinderung erledigen konnte. Mein Dank gilt der Siemens Standortleitung, der Personalabteilung, dem Betriebsrat, dem Sozialbeauftragten vom Standort Görlitz, dem (Schwer)behinderten Beauftragten und dem Leiter der Kontrolle mit seinen Angestellten, wo ich meinen Arbeitsplatz habe. … Und sollte ich jemand vergessen haben, so sind Sie mir bitte nicht böse.
  • Mein Dank gilt auch dem Klinikum Görlitz, der Station A5. Die Chirurgie unter Leitung von CA Dr. med. Krahl. Vom 29.6. bis 7.10.2015 war ich fast durchgängig bei den Schwestern, Pflegern und Service Personal auf der Station untergebracht. Hatte in dieser Zeit 7-9 OP’s (ich habe aufgehört sie zu zählen). Der besondere Dank gilt OA Idziok, der die letzte OP durchführte, die Amputation. Schon damals sagten die Schwestern, dass ich eine traumhafte Narbe bekommen habe. Ich stimme ihnen zu und größere Narbenschmerzen habe ich nicht. Ich danke Ihnen.
  • Mein besonderer Dank gilt 3 Mitarbeiterinnen von der Moritz Klinik in Bad Klosterlausnitz. Mit Frau Klich, Frau Diete und Frau Güttel lernte ich bei der Reha das Gleichgewicht, Balance halten mit einem gesunden Bein und dem Prothesenbein. Auch das ordentliche Gehen mit den Gehhilfen brachten sie mir bei. Mit meinem elektronischen Knie hoffe ich, dass ich noch ein Mal eine Reha bekomme, wo ich die Feinheiten dieses hochwertigen Knies erlernen und festigen kann.
  • Mein Dank gilt dem Arzt, der sich auch mit OS und US Amputation auskennt. Der selbst gesehen hat, welchen Unterschied es ausmacht, wenn ein Amputierter mit einem C-Leg – oder Genium Knie läuft. So war es für ihn einfach einzuschätzen, welches Knie ich in Zukunft laufen werde.
  • Mein Dank gilt der Frau von der Firma Otto Bock, die mir bei der Testversorgung mit dem Genium Kniegelenk eine große Menge an Tipps gegeben hat, auf die ich allein nie gekommen wäre. Am Anfang hatte ich es verflucht, dass sie mich auf eine ungemähte Wiese ohne Gehhilfen schickte, um dort vor der Kamera zu zeigen, wie ich gehen kann. Später war ich ihr dankbar, denn so merkte ich die Qualitäten eines sehr hochwertigen Knies.
  • An welche Stelle ich meine Sanitätshäuser einordnen soll, die mir nach der Amputation geholfen haben, dass weiß ich nicht! Aber ohne sie wäre ich heute niemals das, was ich mit Ihren Hilfsmitteln erreicht habe. Ein 1/2 Jahr betreute mich das Sanitätshaus Scheinpflug, bis mein “Betreuer” dort gekündigt hatte. Ohne ihn wollte ich nicht dort bleiben und Scheinpflug ist nicht zertifiziert, mit Genium Kniegelenken zu arbeiten. So wechselte ich das Sanitätshaus. Mit dem gesamten Team von Rosenkranz bin und komme ich blendend aus. Nur kann ich das nicht jedem einzeln sagen. Den unten aufgeführten 3 Orthopädietechniker verdanke ich wohl am aller meisten, dass ich immer eine gute Prothese hatte und habe. Ohne dieser Genium Testversorgung würde ich wohl nie auch später damit laufen dürfen.

meine ständigen Helfer und ich


H. Krasse

H. Krasse

Orthopädietechnikermeister

Herr Krasse hat mich von der 1. Minute an betreut. Er musste ständig und immer all mein Klagen und meine Wünsche ertragen. Er ist ein guter Zuhörer und wenn die Prothese irgendwo gedrückt hat, war er immer hilfsbereit und hat die Prothese optimiert.

B. Neu

B. Neu

Orthopädietechnikermeister

Herr Neu hatte sich bei meinem Orthopädie Arzt für mich stark gemacht, dass ich ein sehr hochwertiges elektronisches Knie von ihm verschrieben bekomme. Leider konnte Herr Neu und ich den Orthopäden nicht überzeugen. Von der Sache bin ich ja kerngesund. NUR kann ich schlecht laufen mit einem mechanischen Knie (3R60). Wenn ich Hilfe brauchte, hat er mir so gut es ging, geholfen. So sind wir eine Symbiose eingegangen. Ich helfe ihm, wenn er einen Probanden braucht, um für seine Meisterausbildung zu üben. So ist er ein ständiger Begleiter von Herr Krasse, wenn es um mich geht.

Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Meisterprüfung im August 2017

M. Wendler

M. Wendler

Orthopädietechniker

Herr Wendler ist und war mein Glücksbringer aus orthopädischer Hilfsmittel Sicht!
Herr Wendler wurde, mußte (?) für das elektronische Kniegelenk Genium zertifiziert werden. Dafür kam extra eine Prüferin von Otto Bock, die alle seine Handgriffe und Einstellungen überwachte. Dafür brauchte Herr Wendler aber einen Probanden.
Ich weiß bis heute nicht, warum ich der Glückliche war, den das Sanitätshaus ausgewählt hatte für das wunderbare Knie.
So eilt Herrn Wendler mein Dank ewig hinterher, dass er es war, dem ich unter anderem das Genium X3 verdanke.
Alle 3 Bilder könnten vermutlich ersetzt werden durch alle diese OrthoTeam Mitarbeiter des Sanitätshauses. Weil alle für das Wohl von Kranken oder Behinderten arbeiten.
K. Specht

K. Specht

dem das Bein fehlt

Ich bin es nur, dem diese Webseite gehört. Der ihr Leben einfößt, per Programmierung. Ich bin es nur, der immer “den Finger gezogen hat”, um alle seine Wünsche zu erfüllen. Vielleicht auch der einzige deutsche Amputierte, der eine eigene Webseite besitzt und über seine Behinderung spricht. Damit gesunde Menschen diese Thematik besser verstehen. Oder Amputierte besser mit ihrer Behinderung umgehen können.